Freitag, 2. Oktober 2015

Die Tour in Zahlen

Unsere gesamte Tour im Überblick

 
 
 
 

Tag 1 Olten-Biel





Tag 2 Biel-Yverdon





 

Tag 3 Yverdon-Bière








































 

Tag 3 Bière-Genf







Tag 5 & Heimreise

So nun sitzen wir im Zug und rauschen im Zeitraffer an verschiedenen Stationen unserer Tour wieder vorbei. Dabei wird einem bewusst wie viel mehr man erleben kann, wenn man langsam unterwegs ist.
Auch die Schweiz wirkt vielfältiger und viel grösser als wenn man mit 200 von Stadt zu Stadt rauscht.
Alleine der Kanton Vaud ist riesig und ein richtiger Landwirschaftskanton. Etliche Gärtneteien, Hofgüter, Bauerndörfer sahen wir umrahmt von Feldern, Weiden, Wald und Reben.
Die Welschen haben also schon schöne Fleckchen zum Leben und ich verstehe jetzt woher der Savoir-vivre kommt. Auch stellten wir immer wieder fest, dass es wohlhabendere Familien gegeben hätte um hineingeboren zu werden. Parkanlagen worauf du das Schloss erst in weiter Distanz gesehen hast. Doch der Blick auf den See war garantiert unbezahlbar.

Gestern Abend gingen wir nochmals ins Zentrum um Genf bei Nacht zu sehen inkl. Jet d'eau:



In einem online empfohlenen Thai-Restaurant feierten wir unsere Gruftileistung. Obwohl sich das Restaurant gleich neben dem Rotlichtviertel befand und damit etwas versteckt, war es sehr gut besucht und das Essen war vorzüglich.

Dafür war das Hotelzimmer nicht gerade top. Obwohl modern und schön eingerichtet war unüber-riechbar, dass es früher mal ein Raucherzimmer war...

Heute Morgen genossen wir das feine Frühstücksbuffet, holten unsere Velo aus der Tiefgarage. Vorher mussten wir aber noch einen Platz im Zug für unsere Velos reservieren.
Das alles erledigt schwangen wir uns ein letztes Mal auf den Sattel. A...Schmerzen?? Nein keine mehr, wir sind jetzt abgehärtet!

Wir wollten, nachdem wir immer auf einer Regionalen Route unterwegs waren, unsere Tour internationalisieren. Wo geht das besser als in Genf?? Also auf zur UNO und zum Roten Kreuz.

UNO
Place des Nations

Rotes Auto vor Rotem Kreuz Haus


Toll war das Bild, überall im Garten der UNO sah man Kinder von Schulklassen herumspringen.

Irgendwie schon ein erhabenes Gefühl hier zu stehen und uu wissen, dass hinter diesen Mauern Weltpolitik gemacht wird. Auch das eine Qualität der Schweiz, die man sich im Alltag zu wenig bewusst macht.

Nach soviel Internationalität, brechen wir auf zum Bahnhof und geniessen das tadellos funktionierende System SBB, welches auch für uns zwei Velogrufti Erholung auf der Heimfahrt verspricht.

Es waren fünf sehr schöne Tage. Das Wetter war für uns, wir zwei hatten es immer gut zusammen. Es herrschte immer Einigkeit über die Routenwahl, über die Unterkunft und was wir jeweils am Abend noch unternahmen.
Auch das wir Unfall- und Pannenfrei on tour waren, ist etwas wofür wir dankbar sind. Gerne begleite ich Albi auf einer nächsten Grufti-Reise ;-) Denn nicht zuletzt geht es einfach ringer zu zweit als alleine. Wohl manchen Aufstieg hätte mich mehr Mühe gekostet, wenn ich nicht gewusst hätte oben können wir uns gegenseitig auf die Schulter klopfen.

Euch lieben Lesern hoffe ich ein wenig Einblick in diese Grufti-Männer-Gemeinschaft geboten zu haben und ihr konntet euch ab unseren Erlebnissen freuen.

Übrigens Lust auf Nachahmung ist gewollt und zu empfehlen.

Im Anschluss noch ein Post mit allen Tourenkarten, Höhenprofilen etc.

Herzlichst
Thomas

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Tag 4 Bière-Genf (Ziel)

"Tagwach!" - Albi weckte mich der Location entsprechend militärisch in Herrgotsfrühe. Also die Sonne schlief jedenfall noch hinter den Wolken...

Im Speisesaal waren wir wie erwartet die einzigen aber das Essen war super.

Übrigens gestern Abend wollten wir Bière unsicher machen - Pustekuchen, nix los. Doch in der (fast) einzig geöffneten Beiz im Dorf haben wir überraschend gut gegessen. Speziell war auch die Serviette ;-)



Doch zurück zu heute. In der Summe geht es heute nur bergab. Doch der höchste Punkt mit 880m stand auch noch auf dem Programm, was bedeutet dass nochmals 200m Aufstieg bevorstehen. Aber für uns zwischenzeitlich Peanuts :-)))

Ein detaillierter Reisebericht folgt morgen im Zug. Hier jetzt nur schnell die Fotos und Stichworte.

Ziel erreicht? Yes!!
Körperverfassung:
Albi: relativ ok
Thomas: Beim Duschen neue Muskeln entdeckt

Streckencharakter: Sanfte Hügel, weite Ebenen, rasante Abfahrten, endlich mal geöffnete Cafés, vom Bauerdorf in die Weltstadt, Wind immer noch in die richtige Richtung

Hotel: Neu umgebautes 4* Hotel, dank Hotelcard auch in Genf erschwinglich. Allerdings nur eine Decke (Albi wird frieren).